LAG-IF meets Politik

In Hintergrundgesprächen tauscht sich die Landesarbeitsgemeinschaft der Inklusionsfirmen Hamburg regelmäßig mit Politikerinnen und Politikern der Landes- und der Bundesebene aus.

Am 6. Juni 2019 fand ein Treffen mit Mareike Engels, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN in der Hamburgischen Bürgerschaft statt. Zuvor erfolgte am 5. Februar bereits ein Austausch mit Cansu Özdemir, Fraktionsvorsitzende der LINKEN.

Anton Senner, Mareike Engels und DIeter Sanlier
Anton Senner, Vorstandsbrecher der Bergedorfer Impuls Stiftung, Frau Mareike Engels, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN in der Hamburgischen Bürgerschaft und Dieter Sanlier, Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft der Inklusionsfirmen Hamburg , (v.l.r.)

In Hintergrundgesprächen tauscht sich die Landesarbeitsgemeinschaft der Inklusionsfirmen Hamburg regelmäßig mit Politikerinnen und Politikern der Landes- und der Bundesebene aus.

In der gastfreundlichen Umgebung des Inklusionsbetriebes „Haus 5“ erörterten die Sprecher der LAG Dieter Sanlier (Haus 5) und Anton Senner (Bergedorfer Impuls Stiftung) jeweils gemeinsam mit den Politikerinnen die Situation der Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen in Hamburg. Besonders fokussiert wurden die Möglichkeiten der Inklusion im Allgemeinen Arbeitsmarkt insgesamt sowie von Inklusionsunternehmen im Besonderen. In einigen Bereichen kann in Hamburg von einer positiven Situation gesprochen werden, insbesondere was die Umsetzung des Budgets für Arbeit betrifft.

Anton Senner, Canzu Özdemir und Dieter Sanlier
Anton Senner, Vorstandssprecher der Bergedorfer Impuls Stiftung, Frau Cansu Özdemir, Fraktionsvorsitzende der LINKEN und Dieter Sanlier, Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft der Inklusionsfirmen Hamburg , (v.l.r.)

Auf der anderen Seite sind die Potenziale der inklusiven Beschäftigung bei weitem noch nicht erschlossen. Für Inklusionsunternehmen sind Gründungs- und Expansionsmöglichkeiten praktisch kaum mehr gegeben, da die entsprechenden Förderbudgets unzureichend ausgestattet sind. Hier ist eine Umsteuerung von Einrichtungs- zu Arbeitsplatzfinanzierung notwendig.

Weitere Themen waren Bedarfe zur fachlichen Qualifizierung von Anleiter*innen und die zunehmend prekäre Situation im Schulcatering (in dem Feld sind einige Inklusionsfirmen tätig), die mit festgesetzten Preisen zu kämpfen haben, die seit 2012 von der Schulbehörde eingefroren wurden. In den Fraktionen, so die beiden Vorsitzenden unabhängig voneinander, werden die Themen weiterverfolgt und ggf. in politisches Handeln umgesetzt werden.

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