Haus5 / alsterarbeit
Bundestagsabgeordneter Matthias Bartke besucht Haus5

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Integrationsfirmen e.V. (bag-if), der auch Haus5-Geschäftsführer Dieter Sanlier im Kreis des erweiterten Vorstandes angehört, hatte im Rahmen der Informationswochen Integrationsfirmen Bundestagsabgeordnete aller Fraktionen eingeladen.

Dieter Sanlier begrüßt Matthias Bartke

Dieter Sanlier (l.) begrüßt Matthias Bartke im Haus5.

In Hamburg ist Matthias Bartke (SPD) der Einladung gefolgt und wurde am Anfang Oktober von Dieter Sanlier in Haus5 mit einem Frühstück begrüßt. Haus5 ist das größte Integrationsunternehmen in Hamburg“, berichtete Dieter Sanlier. “Mit insgesamt knapp 100 Personen in diversen Maßnahmeformen tragen wir seit 11 Jahren dazu bei, dass Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf in der Stadt einen inklusiven Arbeitsplatz erhalten. Unseren Gästen ist häufig gar nicht bewusst, dass sie von Menschen mit Unterstützungsbedarf bedient werden und dass die Speisen von Menschen mit Handicap zubereitet werden. Ihnen schmeckt es einfach und das ist uns wichtig!“, so der Geschäftsführer weiter.

Ob Haus5 künftig seine Angebote weiter ausweiten kann, ist fraglich. Die zugewiesenen Platzzahlen für Schwerhinderte, die einen Arbeitsplatz nach § 132 SGB IX erhalten, sind in Hamburg gedeckelt auf 130 Plätze. Alle sind besetzt. Die Erhöhung dieser Zahl für Integrationsunternehmen ist kompliziert. Neben einem genau austarierten Verhältnis zwischen Mitarbeitenden mit und ohne Handicap sind auch Vorgaben seitens der BASFI und steuerliche Kriterien einzuhalten, um die Gemeinnützigkeit nicht zu gefährden.

Can Gülsan trifft Matthias Bartke

Matthias Bartke trifft Haus5-Mitarbeiter Can Gülsan.

Abschließend machten Dieter Sanlier und sein Gast einen Rundgang durch das Haus5 und das Bistro am Elbpark. In der Küche kam Matthias Bartke mit Mitarbeitern ins Gespräch. Vor allem Can Gülsan freute sich über das Interesse an seiner Aufgabe, er ist der ausgewiesene Spezialist für die Vorbereitungen in der Produktion von Kartoffelgerichten. „Dank Can werden bei uns Kartoffeln mit der Hand geschält. Die seinerzeit angedachte Anschaffung einer Maschine wurde nie verwirklicht“, so Sanlier.

Der gelungene Vormittag endete mit der Einladung an Matthias Bartke, auch die „Mutter“ alsterarbeit kennen zu lernen.

Text / Fotos: Barbara Minta

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