Betriebliche Gesundheitsförderung in Inklusionsunternehmen

Haus5 beteiligt sich an einem Forschungsauftrag zum Thema „Betriebliche Gesundheitsförderung in Inklusionsbetrieben“.

Logo der „Betrieblichen Gesundheitsförderung in Inklusionsbetrieben“

Im Rahmen eines Forschungsprojektes wird mit Beteiligung möglichst vieler Inklusionsbetriebe der Stand der betrieblichen Gesundheitsförderung in den Unternehmen analysiert. Anschließend sollen geeignete Maßnahmen zur Gesundheitsförderung für die Beschäftigten in den Inklusionsbetrieben (weiter-)entwickelt, erprobt und evaluiert werden. Hierbei stehen die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Förderung der Mitarbeiter-Gesundheit im Vordergrund.

Das ZfAM (Zentralinstitut für Arbeits- und Maritime Medizin) auf dem Gelände des Gesundheitszentrums St. Pauli führt das Projekt über einen Zeitraum von drei Jahren und mit Hilfe von rund sieben Hamburger Inklusionsunternehmen durch, darunter auch Haus5. Nun wurde das Projekt im Rahmen einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung gestartet.

Der Gesetzgeber hat mit der Änderung des SGB IX als eine zentrale (zusätzliche) Aufgabe für die Inklusionsunternehmen festgelegt, dass diese den schwerbehinderten Menschen Beschäftigung sowie Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung und arbeitsbegleitende Betreuung anbieten müssen. Diese Erweiterung der Verpflichtungen scheint zunächst nur mit zusätzlichen Ressourcen möglich zu sein – es gilt im Detail zu erforschen, ob und wie sie auch ohne weitere Kostensteigerungen zu bewerkstelligen sind.

Text: Dieter Sanlier

Alle aktuellen Meldungen